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„Salut femmes 66“

Rotraud A. Perner | Die TaoFrauWenn Frauen zum derzeitigen Letztzeitpunkt aus dem Berufsleben ausscheiden (müssen), werden von ihnen vor allem Babysitter- und andere Pflegedienste erwartet – aber das ist nicht das, was die meisten der 68er-Generation als erfüllend erleben. Sie wollen ihren erarbeiteten Platz im Leben erhalten – und brauchen dazu die Unterstützung anderer Rollenvorbilder als Resi Berghammer, die Mutter des Bullen von Tölz, Golden Girls oder die Schwiegermonster rund um Tannenbaum und Palmenbaum. Sie brauchen Modelle wie sie Vivian Westwood verkörpert oder Diane Keaton.

Sie wollen nicht nur königlich zurückschauen – sie wollen sich weiter vorwärts vervollkommnen und ganze Frauen sein, mit aller Lebenserfahrung und Kritik und mit Güte und – Humor!

Sie wollen auch nicht mit der Tochter- und Enkelinnengeneration konkurrieren. Sie wollen diesen Vorbilder sein und Mentorinnen.

Wie in meinem Buch „Königin!“ beschrieben, treten sie weise ins Alter der Königinmutter – und die darf im Gegensatz zur lernenden Prinzessin und verwaltenden Königin endlich Anpassungszwängen entsteigen und ihren eigenen Lebensstil weiter entwickeln.

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