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Die österreichische Krankheit

Der international hochrenommierte deutsch-amerikanische Reformpädagoge Frederick Meyer (1921 Frankfurt–2006 Wien) – seine „History of Educational Thought“ wurde in 20 Sprachen übersetzt – nannte Neid die österreichische Krankheit. Sie äußert sich vor allem darin, dass man die Karrieren und Erfolge anderer Menschen vorgeblich „nur kritisch“ heruntermacht, die eigenen aber unter Betonung, dass man eigentlich sehr bescheiden wäre und sich insgeheim des Erfolgs schäme, glorifiziert.

Zu den dabei angewandten „Techniken“ zählt auch der Satz:

„Ja dürfen die das überhaupt?“

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