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Nach der Wienwahl: Sprachverwirrungsspiele

Die Situation in Simmering sei inakzeptabel, zitiert der heutige Kurier den alten/neuen Wiener Bürgermeister Michael Häupl. Was meint er damit? Das Wahlergebnis? Das wird man, so man sich als Demokrat versteht, wohl oder übel akzeptieren müssen. Und: Dass man „die ehemalige Sekretärin und Witwe von Bezirkslegende Johann Hatzl zur Bezirksvorsteherin gemacht“ habe, wäre als katastrophaler Fehler kommentiert worden. Die „Sekretärin“ war dies übrigens in der Zeit, als ich dort Bezirksrätin war, in der Bezirksvorstehung Favoriten beamtet und durchaus kompetent in Sachen Bezirksverwaltung, wenn auch eine eher stille Frau und nicht so dröhnend wie der Bürgermeister und sein Herausforderer, der sich so gerne duellieren wollte.

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