Hormonumstellungen

Als ich in der Pubertät war, erklärte mir niemand, weshalb ich mal himmelhoch jauchzend und dann wieder zu Tode betrübt war. Pubertät war kein Thema im Familienkreis. Dabei war ich in der glücklichen Lage, von Wimmerln und sonstigen Hautunreinheiten verschont zu bleiben – anders als einige meiner Klassenkameraden (ich war jahrelang mit Dispens das einzige Mädchen in einem Gymnasium für Knaben, Koedukation gab es damals ja noch nicht), die oft mit einem „Haupt voll Blut und Wunden“ in den Unterricht kamen.

Damals redeten ja auch viele Erwachsene den Jungen ein, das käme vom Masturbieren – wobei die wenigstens Teens von damals dieses Wort zu entschlüsseln wussten – auch die nicht, die Latein gelernt hatten, denn niemand erklärte ihnen, dass der Begriff von manus, Hand, und stuprum, Unzucht, hergeleitet wird. Und schon gar nicht wurde die Wirkung von Hormonschwankungen erklärt. Die Forschung dazu und deren Ergebnisse drangen erst viele Jahre später ins Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit – nämlich in Bezug auf die Wechseljahre.

Im Klimakterium erleben nämlich viele Menschen – Frauen wie Männer – Ähnliches wie seinerzeit als Jugendliche, von der sogenannten Spätakne bis zu den Stimmungsschwankungen und den plötzlichen Hitzen. Es lohnt aber, zu beobachten, wann immer beispielsweise Hitzewallungen auftreten – ob das vielleicht in einer Situation passiert, in der man unter Stress gerät, etwa wenn man mit irgendetwas aufhören möchte und die Umgebung hindert einen daran …

Die Wechseljahre wurden zum Medienthema als Hormonersatztherapien angeboten werden konnten – und das möglichst präventiv.

Dabei gibt es Kulturen, in denen Wechselbeschwerden von Frauen praktisch unbekannt sind, berichtet Dorritt Cadura-Saf in ihrem Buch „Das unsichtbare Geschlecht“, nämlich dort in der sogenannten Dritten Welt, wo sich die soziale Lage von Frauen verbessert, wenn sie nicht mehr fruchtbar sind und die Gefahr von Kuckuckskindern besteht. Und außerdem unterscheidet sich auch deren Ernährung von der westlichen Fleischorientierung.

Hormonpapst Johannes Huber schrieb in einem seiner Bücher, beim Heilen käme zuerst das Wort, dann die Pflanze und zuletzt erst das Messer. Gottlob setzen immer mehr Frauen auf umfassende Information zur Förderung ihrer Gesundheit, vor allem auch die Informationen, wo Hormone über Pflanzen aufgenommen werden.

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