Sex im Gehirn

Kaum taucht eine ältere Dame wie Bürgermeisterswitwe Dagmar Koller (77) an Seite, Arm oder Wange eines jüngeren Mannes (im konkreten Fall: 37) auf, wird schon gerätselt: ein neuer Lover? „Neuer Lebensmann“ jubelt der Boulevard, und derjenige plaudert (angeblich): „Jetzt hat sie ihre Lebenslust zurück“. Ganz schön überheblich, der junge Mann!

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Die großen Familien

Ségolène Royal, 62, derzeit Frankreichs Umweltministerin, könnte neue Außenministerin werden, und schon wird ihre jahrelange Lebenspartnerschaft mit Francois Hollande samt vier gemeinsamen Kindern in Erinnerung gerufen – nicht aber ihre beruflichen Karriereschritte als Richterin und Rechtsanwältin, Wirtschaftswissenschaftlerin, Regierungsberaterin, von ihrem politischen Aufstieg über verschiedene Ministerämter bis zur Spitzenkandidatin in der Präsidentschaftswahl 2006/07 ganz zu schweigen. „Altes neues Politpaar“ lese ich dazu als Titel auf ORF online.

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Zum Weltkrebstag am 04. 02. 2016

Es ist zwei Jahre her, ich bin geheilt und habe den Alptraum der ein halbes Jahr dauerte fast schon vergessen: die Chemotherapie. Heute Morgen in Ö1 hörte ich einen kurzen Beitrag mit dem Titel: Humor trotz(t) Tumor (Ein Motto der Seniorenkrebshilfe Tirol). Diesen Worten kann ich nur beipflichten und will im folgenden Text einige Tipps zur Bewältigung dieser das Leben der Betroffenen massiv verändernden Erkrankung und Therapie geben.

Dabei zwei Dinge vorweg: Was ich empfehle, hat mir persönlich geholfen und wird nicht für jeden gelten. Und zweitens: Schon jeder vierte Mensch auf der Welt wird im Laufe seines Lebens an irgendeinem Krebs erkranken. Weit über die Hälfte der Betroffenen wird geheilt werden. Bei einem großen Teil der anderen wird Krebs zu einer behandelbaren, chronischen Erkrankung werden und nur ein geringer Prozentsatz an Menschen wird an der Grunderkrankung sterben.

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Ein Alter oder viele?

Der österreichische Aktionskünstler Hermann Nitsch (77) will nicht aufhören zu arbeiten, entnehme ich den Medien vom 3. Februar, sondern „bis zum letzten Atemzug“ seine Werke verwirklichen. Aber wollen wir das nicht alle? Nur die Art der Werke differiert …

„Das Alter ist anstrengend, schwer, schmerzensreich, und es ist besser, man macht im Alter noch was, als sich den Schmerzen hinzugeben“, wird der „Blutmystiker“ (Wortschöpfung von mir) zitiert. Nun ja – wenn man so „schwergewichtig“ und alkoholaffin ist wie Nitsch, wird man wohl mehr Schmerzen zu ertragen haben als so manche im gleichen Alter, die weitgehend giftfrei zu leben versuchen.

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